Hühnerfedern

Wie man sich bettet – so schläft man! Leider sind Hühnerfedern nicht die beste Art, um sich zu betten. Warum das so ist, möchten wir hier kurz erläutern:

Generell gilt für die Füllung von Betten, dass die Federn/Daunen sich zu einem größtmöglichen Volumen ausdehnen sollen um einen gutes Luftpolster zu bilden. Hier haben sich Federn/Daunen von Enten und Gänsen bewährt, da sie eine gebogene und elastische Achse haben, die auch Kiel genannt wird.

Bei Hühnerfedern ist das leider nicht so, sie sind platt und nicht bauschig. Da der Kiel der Hühnerfeder eher gerade in seiner Form ist, bringt er nicht die nötige Elastizität mit, um sich nach einer Belastung (durch einen durchschnittlichen menschlichen Körper) wieder aufzubauschen. Durch die platte Form der Federn wäre ein sehr großes Federvolumen nötig um die gewünschte Wärmeisolation zu erzielen. Es wäre also eine sehr schwere Decke, die beim Schlafen viel Druck auf den Körper ausübt und das ist nicht unbedingt ein angenehmes Gefühl.

Mittlerweile gibt es viele Alternativen, wie zum Beispiel Kunststoffe sowie natürliche Gänsedaunen, Eiderdaunen und Entendaunen.